Samstag, 24. Juni 2017

Pilav (Türkischer Reis)

Man kann Reis ja auf die unterschiedlichste Weise zubereiten, aber mir persönlich  schmeckt es am besten, wenn der Reis gewürzt ist und mit ein paar weiteren Zutaten verfeinert wird. Reis auf türkische Art heisst meistens, die Zugabe von Reisnudeln und das Anreichern mit reichlich Butter. Ich füge gerne noch Kichererbesen hinzu, weil diese dem Reis noch einen pfiffigeren Geschmack geben und auch sehr gut dazu passen.
Zutaten für ca. 2 Personen:
1 Tasse Reis
1/4 Tasse Reisnudeln
1/2 Tasse Kichererbsen (entspricht ca. einer halben Dose) 
1 EL Olivenöl
2 EL Butter
Salz
Pfeffer

Zubereitung:
Zunächst einmal muss der Reis in kaltem Salzwasser für ca. eine halbe Stude eingelegt werden. Anschliessend abtropfen lassen und das Salzwasser vom Reis gründlich abspülen. 

In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und die Reisnudeln darin kurz anrösten bis diese goldbraun sind. Den abgewaschenen Reis und Butter hinzufügen und mindestens 10 min. lang bei geringer Hitze umrühren und anrösten. Das lange Anrösten mit Butter ist wichtig, damit der typische Geschmack entstehen kann. In der Zwischenzeit Kichererbsen abtropfen, kurz abwaschen und mit in die Pfanne geben.

2 Tassen frisch gekochtes Wasser hinzufügen und mit Salz und einer Prise Pfeffer abschmecken. Abgedeckt bei geringer Hitze ca. 20 min. köcheln lassen bis das ganze Wasser verdunstet und der Reis weich ist. Anschliessend die Pfanne von der Kochplatte nehmen, unter den Deckel noch 2 Blätter Küchenrolle platzieren, damit die überschüssige Flüssigkeit entsogen wird. Nach ca. 15 min. kann der Reis dann serviert werden.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

Sonntag, 4. Juni 2017

Hähnchen-Erbsen-Pfanne

Schnell, lecker und gesund. Dieses Gericht erfüllt all diese Anforderungen. Entstanden ist dieses Rezept, wie viele andere davor auch schon, aus der Not heraus bzw. per Zufall. Auch ich stehe ab und zu vor meinem Kühlschrank und überlege mir: Was habe ich noch alles da, um mir was Leckeres zu kochen? Und siehe da, schmeckt lecker und ist auch innerhalb von ein paar Minuten fertig.


Zutaten für ca. 2 Personen:
300 g Hähnchenbrustfilet
250 g braune Champignons
3 mittelgroße Schalotten
250 g TK-Erbsen
150 ml Hühner- oder Gemüsebrühe
1 TL getrocknete Minzblätter
Salz
Pfeffer
Olivenöl

Zubereitung:
Schalotten schälen und in kleine Würfel schneiden. In einer Pfanne Olivenöl kurz erhitzen und Schalottenwürfel darin anschwitzen. Hähnchenbrustfilets in mundgerechte Stücke schneiden und mit anbraten. Champignons zerkleinern und mit in die Pfanne geben. Zuletzt noch TK-Erbsen und getrocknete Minzblätter hinzufügen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit der Brühe ablöschen. 

Abgedeckt in der Pfanne bei schwacher Hitze ca. 10 min. köcheln lassen bis die Flüssigkeit verkocht ist. Als Beilage zu diesem Gericht passt gekochter Reis ziemlich gut. Oder ganz einfach ein paar Scheiben frisches Baguette dazu, und mehr braucht man eigentlich gar nicht.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

Donnerstag, 25. Mai 2017

Rind mit orientalischem Gemüse

Dieses Gericht ist hervorragend dafür geeignet, wenn man Gäste erwartet oder einfach das Kochprozedere schnell abschließen und sich anderen schönen Dingen des Lebens widmen möchte. Man kann alles im Vorfeld zubereiten um es zum Schluss im Backofen fertig zu kochen. Falls doch mal was übrig bleiben sollte, schmeckt es aufgewärmt auch noch sehr gut. Als Beilage würde ich Reis empfehlen aber auch Salz- oder Bratkartoffeln passen ziemlich gut dazu.

Zutaten für ca. 2 Personen:
400 g Rinderhüftsteak
2 Auberginen
1 Zucchini
4 Tomaten
4 Zwiebeln
4 grüne Spitzpaprika
1 EL Tomatenmark
1 EL Paprikamark
1 TL Chili
1/2 TL Kumin
1/2 TL Paprikapulver
1/2 TL Pfeffer
2 TL Salz
100 ml Olivenöl 
1 Bund Petersilie

Zubereitung:
Das Steak in ca. 5 cm große Stücke schneiden. Gemüse (Auberginen, Zucchini, Tomaten, Paparika) komplett abwaschen und ebenso in gleich große Stücke zerkleinern. Zwiebel schälen, halbieren und in dünne Scheiben schneiden. Eine relativ große Auflauf- oder Backform nehmen und zuerst die Zwiebelscheiben, dann die Fleisch- und Gemüsestücke darüber verteilen. Aus Tomaten- und Paprikamark sowie Chili, Kumin, Paprikapulver, Pfeffer, Salz und Olivenöl und zusätzlich ca. 100 ml warmem Wasser eine Soße anrühren und auf der Auflaufform gleichmäßig verteilen. 

Zum Schluss Petersilienblätter rupfen und darüber verstreuen. Mit Alufolie abgedeckt ca. 1 h bei ca. 180 Grad im Backofen garen bis das Gemüse und auch das Fleisch weich und durch ist.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit! 

Samstag, 20. Mai 2017

Orientalische Haselnuss-Energy-Balls

Diese Energy-Balls sind ideal als Snack zwischendurch oder aber auch als gesunde Süßspeise nach dem Hauptgericht. Ich mische gerne Gewürze wie Nelkenpulver, Kardamon und Zimt unter und gebe den Kügelchen somit gerne noch einen orientalischen Touch mit. Wer eines der Gewürze persönich nicht so mag, kann sie auch weglassen. Statt Haselnüssen können die Energy-Balls auch gerne mit Walnüssen zubereitet werden. Das klappt genauso gut und schmeckt mindestens auch genauso lecker.

Zutaten (für ca. 10 Stück):
8 getrocknete Datteln (ohne Stein)
2 EL Cashew-Kerne
4 EL gemahlene Haselnusskerne
1 Messerspitze Kardamon
1 Messerspitze Nelkenpulver
1/4 TL Zimt
1/2 TL Chia-Samen
1 EL Kokosöl
2 EL Mandelmilch
optional: 4 EL gehackte Haselnusskerne (um zum Schluss die Energy-Balls darin zu wälzen)


Zubereitung:

Alle Zutaten in einen elektrischen Zerkleinerer geben und solange durchmixen bis eine teigähnliche Masse enstanden ist. Hände mit Wasser anfeuchten und aus der Masse heraus Kugeln formen.
Bei der Größe könnt ihr selber entscheiden, ob ihr sie mundgerecht formen wollt oder doch etwas größer, dass man nochmal reinbeissen kann. Zum Schluss wälze ich die Energy-Balls gerne noch in den gehackten Haselnusskernen und lasse sie im Kühlschrank für mind. 1 Stunde kühlen. Abgedeckt sind die Energy-Balls auch mind. 3-4 Tage im Kühlschrank haltbar.

Viel Spaß beim Nachkochen und guten Appetit!

Samstag, 13. Mai 2017

Veganes Himbeertörtchen

Ich bin eine bekennende Naschkatze und muss natürlich auch schauen, dass ich es nicht übertreibe und beim Naschen ab und an auch auf die figurfreundlichere Linie achte. Klappt zwar nicht immer, aber manchmal habe ich da ganz erfolgreiche Phasen. Und wenn ich schon daheim was Süßes für mich zubereite, dann will ich auch mal wenigstens mein schlechtes Gewissen etwas beruhigen. Ideal hierfür ist diese Nachspeise, die sich auch echt als süße Frühstücksalternative eignet. Sie ist nicht nur vegan, sondern liegt auch komplett im Bereich des Low-Carbs, da hier weder Mehl noch Zucker oder Butter tatsächlich verarbeitet werden!
Zutaten: (für eine Springform mit einem Durchmesser von ca. 20 cm)

für den Teig:
1 Dose Kidneybohnen
4 EL Haferflocken
5 EL Mandelmilch
1 EL Kakaopulver
1/2 TL Backpulver

für den Belag:
250 ml Mandel- oder Hafermilch
1 EL Speisestärke
3 EL Dattelsirup
Mark 1 Vanillestange
ca. 125 g  frische Himbeeren
 
Zubereitung:
Für die Herstellung des Teiges benötigt ihr lediglich einen elektrischen Zerkleiner. In diesen erstmal die abgetropften Kidney-Bohnen gehen und durchmixen. Danach alle weiteren Zutaten hinzufügen und solange durchmixen bis eine glatte Teigmasse entstanden ist. Dabei am besten immer wieder mit dem Löffel die Ränder nach unten drücken, damit sich alles gut miteinander vermischt. Anschliessend die Springform mit Backpapier auslegen und die Ränder mit Pflanzenöl leicht bepinseln. Den Teig einfüllen und bei ca.180 Grad 25-30 min. backen. Kuchen nach dem Backen leicht auskühlen lassen.

Für den Belag Speisestärke separat in einer kleinen Schlüssel mit ein paar Tropfen Wasser glatt rühren. Mandel- oder Hafermilch zusammen mit dem Mark der Vanillestange und dem Dattelsirup zum Kochen bringen. Vom Herd nehmen und verflüssigte Speisestärke darin verrühren. Wieder auf den Herd geben und bei geringer Hitze solange rühren bis die Masse dickflüssiger wird. Für ca. 10 min. leicht abkühlen lassen, aber zwischendurch immer wieder mit dem Schneebesen rühren, so dass keine Haut entsteht

Den Belag auf den Kuchenteig in der Springform geben, mit frischen Himbeeren verzieren und komplett auskühlen lassen. Die Törtchen schmecken lauwarm genauso gut wie leicht gekühlt. Ich gebe gerne noch vor dem Servieren ein paar Strahlen vom Dattelsirup auf die Törtchen, aber das auch nur, weil ich Nachspeisen ziemlich süß mag ;-). Mit Puderzucker die Törtchen zu Bestäuben ist auf jeden Fall die weniger süße Variante.

Viel Spaß beim Nachbacken und guten Appetit!